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Es gibt langweiligeres und hey!

Ich wünschte, ich könnte die kommenden Monate überspringen. Ich will endlich an dem Punkt sein, vor dem ich mich im Moment fürchte. Weil ich nicht weiß, wie es sein wird, bzw. was sein wird.

Meine eigenen Worte.
Die Monate sind vergangen, die Übergangsphase ist endlich vorbei und doch bin ich irgendwie..nicht glücklich.
Ich wollte gerade das Wort "unzufrieden" statt "glücklich" verwenden. Dabei musste ich schon den Kopf schütteln, denn, würde ich mein Leben in einem einzigen Wort beschreiben müssen, würde die Wahl sehr eindeutig auf "zufrieden" hinauslaufen.

Ich bin nicht glücklich. Von einigen Glücksmomenten abgesehen, bin ich doch noch nie über eine längere Zeitdauer glücklich gewesen. Gleichzeitig bin ich jedoch auch nicht unglücklich, woraus sich ein zufriedener Zustand ergibt. Aber auf Dauer ein nicht erstrebenswertes Ziel, denn ich möchte endlich glücklich sein. Dieses Glück glaube ich für mich persönlich in zwei Bereichen meines Lebens finden zu müssen: im beruflichen Leben und im Liebesleben.

Seit Oktober studiere ich in S. Anglistik und VWL. Ich bin zufrieden. Ich bin jedoch genauso wenig glücklich.
Das war vorhersehbar, da die Wahl meines Nebenfaches eine reine Vernunftsentscheidung gewesen ist. Jetzt ärgert es mich dennoch, dass ich nicht wie andere Erstsemester aus meinem Umfeld, nicht völlig in meinem Studium aufgehe. Anglistik gefällt mir zwar sehr, aber nun merke ich erneut, wie schwer es mir bei VWL fällt, mich Zuhause hinzusetzen und mich mit dem Thema zu befassen. Nicht, weil es mir Inhaltich besonders schwer fällt, sondern weil es mich nur in einem bestimmten Maße interessiert. Das macht mir etwas sorgen, zumal ich auch nur mündliche Prüfungen ablegen muss, und mein mangelndes Können im Umgang mit der Fachsprache mir schon auf dem WG ein großes Laster gewesen ist. Lichtblick jedoch sind die letzten 3 Semester, in denen es nur noch um Umwelt-,Sozial- und Wirtschaftspolitik gehen wird. Das lässt mich insofern hoffen, als das mir dann möglichweiße meine Motivation wieder leichter fallen wird.
Nichtsdestotrotz ist, glaube ich, der Knackpunkt meines Studiums der, dass mir die Vielfalt fehlt. Mir fehlt die spanische Sprache, mir fehlt Geschichte und mir fehlt ebenfalls der pädagogische und soziale Bereich. Ich habe mich sogar schon an der PH nach Studiengängen umgesehen, aber würde ich wirklich diesen Schritt wagen, würden mir erneut die Sprachen fehlen.
Meine einzige realistische Alternative wäre, das Nebenfach von VWL auf Geschichte zu wechseln, wie es mein ursprünglicher Gedanke bereits gewesen ist. Jedoch ist das eine relativ häufig vorkommende Kombination, bei der ich genauso wenig sagen kann, in welche berufliche Richtung es mich dann tragen wird. Mit der VWL Kombination hab ich einen sehr seltene Wahl getroffen, aber ich weiß damit genauso wenig, was ich nach dem Studium damit anfangen kann, bzw. was ich auch wirklich damit anfangen will.

Mein nichtexistierendes Liebesleben.
B. weinte sich letztens bei mir aus, weil sie sich schon wieder aussichtslos verliebt hat und das bei ihr so häufig vorkommt, dass ich sie dabei auch nicht mehr ernst nehmen kann. Dennoch beneide ich sie dafür sehr.
Weil sie in der Lage ist, Gefühle in solchem Maße zu entwickeln. Sich zu verlieben. Ich mache mir keine wirklich ernsthaften Sorgen darüber, dass ich möglichweiße überhaupt gar nicht dazu fähig sein könnte, solche Gefühle in mir aufkeimen zu lassen, aber dennoch stimmt es mich etwas unzufrieden. Wobei sich die Unzufriedenheit eher dahingegen äußert, dass ich das Gefühl habe, dass mir Möglichkeiten auch immer verwehrt bleiben, Menschen näher kennen lernen zu dürfen. Dabei fehlt mir deren Nähe doch so sehr, die körperliche Nähe. Das in Arm nehmen, kuscheln, berühren.

Vielleicht sollte ich aber auch nur einfach damit aufhören, mit meiner Zufriedenheit so unzufrieden zu sein.

 

5.12.10 18:07
 


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