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Ich möchte auf eine Uni gehen, und weiterlernen. Und zwar das lernen, das mir Spaß macht. Sprachen. Auch wenn ich mir von so vielen Seiten anhören muss, dass ich danach doch nur arbeitslos werden würde und dass ich mich selbst nicht überschätzen solle. Denn wenn ich studieren möchte, muss ich parallel arbeiten gehen.
Da die Auswahl der Studiengänge in S. sehr beschränkt ist, habe ich mich umgeguckt und mich dabei in Tübingen verliebt. So eine gigantisch große Auswahl und sowas von nichtvorhandene NCs auf den Studiengängen, die mich interessieren, dass ich mich immer mehr mit dem Gedanken anfreunde. Doch dafür müsste ich ausziehen, da ich sonst täglich mindestens 3h fahren müsste und es mit den Fahrkarten etwas umständlich und teuer werden würde.
Gestern erwähnte ich das vor meiner Mutter und meinem Bruder, dass ich dafür womöglich in ein Studentenheim ziehen müsste und entgegen meines Erwartens hat meine Mum ziemlich ruhig darauf reagiert. Da ist mir wieder klar geworden, wie mich die Meinung der anderen beeinflusst, wie sie mich in meinen Vorhaben verstärken oder verunsichern können und ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll.
Ich glaube, ich mache dass, weil ich es furchtbar hasse, wenn andere Menschen mich überschätzen und dann feststellen müssen, dass sie sich in mir getäuscht haben. Deswegen verkaufe ich mich öfters unter Wert, weil der Überraschungseffekt doch ganz in Ordnung ist, wenn man feststellt, dass ich doch etwas aufm Kasten habe.
Aber es ist aus dem Ruder gelaufen. Ich brauche die Unterstützung von außen, sonst traue ich mir meine eigenen Fähigkeiten nicht zu. Ich bin mir selbst mein größter Feind, weil ich mir Dinge nicht zutraue, die ich schaffen könnte, weil ich mich selbst unterschätze.
Ich muss endlich groß werden. Selbständig. Den Leuten den Mittelfinger zeigen, wenn sie meine Handlungen, meine Reaktionen als „süß“ empfinden. Ich bin bald 20, es wird Zeit, dass ich nicht mehr so sehr auf andere angewiesen bin, dass ich zeige, was ich drauf habe und gottverdammt nochmal auch endlich selbst weiß, was ich drauf habe.
12.3.10 19:18
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Helena / Website (20.10.10 14:01)
Du, ich glaub, es ist ganz normal, sich von anderen Menschen beeinflussen zu lassen. Gerade von Menschen, die einem wichtig sind.
Da gibts zwar bestimmt eine Grenze, bis wie weit man sich davon zum Grübeln bringen lassen sollte, aber prinzipiell find ich, endet es doch bloß in einem starren Charakter, wenn man von gar nichts mehr zum Nachdenken gebracht wird, meinst du nicht?

Hihi, freut mich, dass du dich auch von der Anglistik hast begeistern lassen . Zumindest bei mir an der Uni musste ich bisher sehr viel weniger Literatur lesen als zuerst angenommen. Das mindert aber nicht die vermittelte Begeisterung dafür. Manche Dozenten treiben es sogar so weit, dass man sich für Sachbücher begeistern kann, was zumindest bei mir echt untypisch ist ^^.

Was Oscar Wilde anbelangt: The Importance of Being Earnest ist ein ganz dünnes (und daher auch nur ~ 4 €) Reclambuch und liest sich in einem Schwung in ein paar wenigen Stunden runter.
Und falls du dann noch was für dein Englisch tun willst, dann musst du dir unbedingt die Herr der Ringe-Hörbücher auf Englisch von der BBC besorgen. So ein herrliches British English und richtig spannend *schwärm*

Liebe Grüße und ich wünsch dir einen tollen Studienanfang!

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