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In einem Monat hab ich schriftliches Abi und meine Pläne für danach ändern sich momentan ständig.
Seit Ende der 12. Klasse stand für mich fest, dass ich nicht studieren möchte, da ich dank dem WG unglaublich lernmüde geworden bin (und da ich durch die geänderten Gesetze bezüglicher der Studiengebühren jetzt nur noch 2 Semester nicht bezahlen müsste, hatte sich die Sache gänzlich erledigt).
Ich bewarb mich für ein FSJ in einer Diakonie und in den letzten Ferien war ich für Zwei Tage in einer Wohngruppe zu Besuch. Die Entscheidung lag danach bei mir, ob ich dort im September anfangen wolle oder nicht. Ich glaube das war bisher eine meiner schwersten Entscheidungen, aus der ich jedoch neue Kenntnisse gezogen habe.
Der Aufenthalt dort war anders als ich erwartet hatte und ich konnte mich erst am Abend vor meinem Gespräch mit der Leitung, zu einem Entschluss durchringen.
Die Entscheidung hat deswegen so sehr an mir genagt, weil ich mir viele viele Dinge von außen habe anhören müssen, von meinen Eltern und auch von Mo., den Personen, auf deren Meinung ich sehr großen Wert lege (zumindest in bestimmten Bereichen) und mir dann ausgerechnet von diesen Personen habe anhören müssen, für wie ungeeignet sie mich in dieser Arbeit halten, tat unglaublich weh. Es hätte nicht so sehr wehgetan, wenn ich für mich selbst hätte sagen können, dass sie Recht haben, dann wäre mir auch die Entscheidung leichter gefallen. Aber ich weiß ganz genau, dass ich dieses Jahr sehr wohl gepackt hätte, dass es extrem hart und anstrengend geworden wäre, aber ich hätte es durchaus geschafft und das mir das absolut keiner glaubt, dass keiner DER Personen, die mich doch am besten kennen sollten, mir das nicht zutrauten, schmerzt wirklich sehr.
In diesen Tagen hab ich die Ex-Freundin meines Bruders sehr vermisst, weil sie in solchen Situationen immer diejenige war, die mich die ganze Zeit über dabei begleitet hat, die mich gepusht und ermutigt hat und jetzt war sie nicht da und ihr Platz ist so leer.
Umso dankbarer war ich dann, als mein Bruder und seine Freundin aus München anriefen und mit mir nochmal ausführlich darüber redeten, als sie merkten, dass ich noch zu keinem Entschluss gekommen war.
Als ich auflegte, fühlte ich mich gut und je mehr Zeit verstrich, desto wohler fühlte ich mit dabei. Ich entschloss mich gegen ein FSJ in der Diakonie und gegen ein FSJ irgendwo anders. Ich ließ mir die Bewerbungen zurückschicken und lehnte es ab, dass diese an eine andere Abteilung weitergeleitet werden sollten.
Denn für mich steht fest: ich will studieren.
12.3.10 19:15
 


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