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Warum ich hier stehe

Das Leben der Leute in meinem Umfeld verändert sich.
C. musste von Zuhause ausziehen und lebt jetzt in ihrer ersten WG, mein Bruder hat sich nach über sechs Jahren von seiner Freundin getrennt und lebt seither in einer neuen Beziehung. Meine Mutter wurde heute operiert und L. hat neue Freunde und eine feste Freundin im Internet kennengelernt.
Das sind nur wenige Beispiele und jedes dieser Beispiele wäre es wert, einen eigenen Eintrag zu erhalten (vorallem die letzte Aufzählung), weil sie mich in gewisserweiße auch betreffen.
Aber all das passiert in den Leben meiner Mitmenschen und berührt mich nur im Vorbeigehen, zwingen mich manchmal stehen zu bleiben und auf die Ereignisse im Leben der anderen einzugehen. Doch um mich direkt geht es dabei nicht. Stattdessen hab ich das Gefühl, das bei mir so rein gar nichts passiert, das ich keine Fortschritte mache. Veränderungen treten zwar auf, sogar ein Stück weit massiv, doch sie werden nicht durch mich, sondern durch andere erzeugt. Was wiederum auch bedeutet, dass ich sie nicht beeinflussen kann und noch nicht einmal schauen kann, wie diese passiven Veränderungen in mein Leben passen, sondern ich schauen muss, wie ich in diese passiven Veränderungen passe. Ich muss lernen, damit umzugehen.
Erschwerenderweiße erscheinen die meisten der Veränderungen (zumindest auf mich bezogen), noch nicht einmal positiv.

Irgendwie mache ich größere Rückwärtsschritte als Vorwärts.

7.9.09 21:11


Eine Geschichte, die auf ein Reiskorn passt

Es waren einmal vor langer Zeit zwei sehr gute Freunde. Gemeinsam gingen sie durch Dick und Dünn, durch Höhen und Tiefen.
Doch eines Tages bekam einer der beiden Freunde einen Brief zugeschickt. Dieser jedoch war durch den strömenden Regen so durchnässt, dass man nur noch einzelne Worte erkennen konnte.
"Komm nach Hause" war der einzige Satz, den er vollständig lesen konnte. Also entschloss er sich, alles hinter sich zu lassen und aufzubrechen, um nach Hause zu gelangen. Dabei wusste er gar nicht, wo sein Zuhause war, aber der Entschluss war gefallen, dieses zu finden.
Als er sich von seinem guten Freund verabschieden wollte, beschloss dieser, mit ihm zu gehen. Gemeinsam erlebten sie ihr bisher härtestes und anstregendstes Abenteuer, sie froren, sie hungerten, sie litten, denn sie waren einem Ziel hinterher, von dem sie nicht einmal wussten, wie es aussah.
Als sie eines Nachts in einer Höhle Unterschlupf fanden und bereits die Hoffnung verloren hatten, irgendwann einmal noch anzukommen, stellte der eine dem anderen eine Frage, die ihm schon die ganze Reise über beschäftigte
: "Warum bist du eigentlich mitgekommen?" Der andere, über die Frage überrascht, sagte das Einzige, was ihm darauf einfiel:
"Weil du dich entschlossen hast, zu gehen."

 

((Nicht der genaue) Wortlaut einer Szene in FF9)

6.6.09 21:19


Wilhelm, das war nichts

L. hatte Recht, als sie nach Silvester zu mir meinte, dass man mich ja nicht unter Druck setzen, bzw. überfordern dürfe, weil ich dann nämlich einfach alles über Bord schmeiße.
Ich glaube, aus dem Grund ist es mir auch bei jeder Kleinigkeit so wichtig, dass ich ein Hintertürchen offen habe.
4.5.09 21:25


Said and Done

Mir ist aufgefallen, dass ich ein Problem damit habe, wenn man (meine) Kritik nicht umsetzen kann.
Wenn man viel Zeit miteinander verbringt, sei es in einer Beziehung, in einer Freundschaft oder in der Familie, ist es unvermeidlich, dass einem bestimmte Angewohnheiten des Anderen auf die Nerven gehen. Das finde ich auch nicht schlimm, da ich (wie man mir schon öfters mal mitgeteilt hat) recht geduldig sein kann.
Mir fällt es aber auch nicht schwer, den betreffenden Personen mitzuteilen, wenn mich etwas stört, setze dann jedoch voraus, dass das nicht nur aufgenommen und akzeptiert wird, sondern sich in Zukunft auch ändert (möglicherweiße gerade weil ich so geduldig bin und demjenigen das dann erst mitteile, wenn es so nicht mehr weiter geht).Ich würde allerdings niemals jemanden so verändern wollen, dass sich die Person selbst ändern müsste, dass wäre falsch und niemals dass, was ich bezwecken wollen würde. Ich denke, man muss sich lediglich aufeinander einstimmen und Rücksicht nehmen, indem man auf die Bedürfnisse und Wünsche des Anderen eingeht. Das widerrum sähe dann so aus, dass man beispielsweiße morgens denjenigen nicht anspricht oder dass man bei bestimmten Verhaltensweißen einfach anders reagiert, wie man vielleicht sonst reagieren würde.
So denke ich, ist ein langfristiges Zusammenleben möglich. Und ich denke auch nicht, dass solche Kritiken/Anregungen schwer umsetzbar sind. Natürlich benötigt das seine Zeit und funktioniert nicht von Heute auf Morgen, aber es ist machbar.
Sogar für mich. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich soetwas von anderen erwarte. Wenn sogar ich das schaffe, solche "Kleinigkeiten" aus dem Weg zu räumen oder sie zumindest soweit in die Ecke zu kehren, dass sie zwar noch sichtbar sind, aber man nicht mehr darüber stolpert, dann können andere das doch auch, oder?

28.4.09 21:38


Es gibt immer ein erstes Mal

Das erste Mal, dass ich einen Kurzvortrag so richtig versämmelt habe.
"Also ich muss sagen, dass war absolut nicht deinem Niveau entsprechend, du hast nur abgelesen." "Insgesamt habt ihr das alle ja gut gemacht, außer..(zu mir guckend), ja das war ja schon eine echte Katastrophe".
Dass es nicht eines meiner besten Voträge werden würde, hatte ich schon geahnt, da ich verhältnismäßig schlecht vorbereitet gewesen bin und gestern einfach noch viel zu viel dafür erledigen musste.
Ich glaube, mein größter Fehler war, dass ich meinen kompletten Aufschrieb mit vorgenommen hatte, um damit die Folien abzudecken und gleichzeitig für den Notfall nochmal darauf spähen zu können.
Mir selbst ist es auch aufgefallen, dass ich viel auf meine Notizen geschaut habe, aber ich denke die Folien als Präsentationsmöglichkeit war eines der größeren Probleme. Da ich ständig die Bilder aufdecken und mich diesem Tempo anpassen musste, brach ich häufig Sätze ab und begann von vorne. Das is auch der Grund warum ich sonst nur mit Powerpoint präsentiere und es in Zukunft auch weiterhin tun werde.
Am Anfang war ich wütend, als meine Spanischlehrerin sagte, ich müsse das Referat nächste Woche nochmal halten, da ich das nach dem gestrigen Stress endlich hinter mir haben wollte. Mittlerweile hat sich der Zorn aber in Ansporn verwandelt und (lächerlicherweiße) verspür ich den Drang, mir selbst wieder zu beweißen, dass ich es tatsächlich besser kann, da Voträge normalerweiße (und zwar gerade weil ich immer so frei spreche) zu meinen Stärken zählen.

Das Schöne daran war jedoch, dass ich von Mitschülern, zu denen ich -unbeabsichtigt- nicht viel Kontakte habe, durch ein Schulterklopfen und Rückenkraulen getröstet wurde. (:

23.4.09 18:30


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